Hoch hinaus und tief hinein: Konfis entdecken ihre Kirche

Wie funktioniert eigentlich eine Orgel? Welche Geschichten erzählen jahrhundertealte Wandmalereien im Chor? Und wie laut ist eine Kirchenglocke, wenn man direkt daneben steht?
Antworten auf diese Fragen bekamen die 17 Nieferner Konfis beim Unterricht unter dem Motto „Unsere Kirche entdecken“. Aufgeteilt in drei Gruppen ging es nacheinander zu ganz unterschiedlichen Stationen.
Mit Bezirkskantorin Susanne Fuierer wurde die Orgel unter die Lupe genommen. Die Konfis konnten einen Blick ins Innere werfen, erfuhren, wie das Instrument funktioniert, und hörten, wie sich mit den Registerzügen ganz unterschiedliche Klangfarben erzeugen lassen.
Mit Frau Bauer führte die Entdeckungstour durch den Chorraum. Dort warteten die über 500 Jahre alten Malereien darauf, entschlüsselt zu werden. Welche Geschichten erzählen die Bilder? Auf welche Bibelstellen nehmen sie Bezug und warum sie auch heute noch so wichtige Botschaften vermitteln.
Hoch hinaus ging es mit Herrn Koch beim Aufstieg in den Kirchturm. Auf dem Weg nach oben gab es einiges zu entdecken: Wo stiegen die Menschen früher auf die damalige Wehrmauer? Woher bekommt die Orgel eigentlich ihre Luft? Und wo verliefen einst die Seile, mit denen die Glocken geläutet wurden?
Der Höhepunkt wartete ganz oben: Wer genügend Mut mitgebracht hatte, durfte selbst Hand anlegen und einen Klöppel gegen die Glocke schlagen. Dabei wurde schnell klar wie laut die Glocken im Turm erklingen, wenn geläutet wird.
Am Ende hatten die Konfis ihre Kirche nicht nur von oben bis unten erkundet, sondern dabei auch festgestellt: Hinter alten Mauern stecken jede Menge spannende Geschichten.






