Gottesdienst mit Gerhard Engelsberger

 

 

 

Ehepar Engelsberger vor dem Altar 4

Es lag durchaus ein wenig Wehmut über dem Gottesdienst am vergangenen Sonntag in der Nieferner Kirche, als der aus Niefern stammende Pfarrer Gerhard Engelsberger den Gottesdienst noch einmal leitete und predigte. Ist doch damit zu rechnen, so erläuterte er selber am Ende des Gottesdienstes, dass es sein letzter Got-tesdienst gewesen ist. Der Grund ist der, dass ihm ein Tinnitus große Probleme bereitet, selbst beim Hören der eigenen Sprache. Deshalb habe er ohnehin schon alle davon in irgendeiner Weise betroffenen Termine in den letzten Monaten abgesagt, außer eben den Gottesdienst hier in Niefern.
In seiner Predigt ließ Pfarrer Engelsberger einmal mehr Erinnerungen aus der Zeit seiner Kindheit und Jugend hier in Niefern aufleben.

 

 

 

 

Gerhard Engelsberger verabschiedet am Ausgang Frau Zahnlecker und Herrn Göhre 2

 

 

 

 

Zugleich machte er deutlich, dass der Begriff „Heimat“ weit mehr umfasst als nur etwa den Herkunftsort. Ist doch der ganze Planet Erde unsere Heimat. Gerade die Astronauten und Kosmonauten haben das immer wieder deutlich gespürt und erkannt. Vor allem aber sind wir Menschen letztendlich in der Liebe Gottes zu uns und in unserer Liebe zueinander beheimatet. Und gerade in unserer Liebe untereinander, so hielt es Gerhard Engelsberger anhand des Bibeltextes aus 1.Johannes 4,7-12 den Besucherinnen und Besuchern in der gut gefüllten Kirche vor Augen, wird auch die Liebe unseres Gottes zu uns Menschen spürbar und fassbar.
Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Mathias Götz noch einmal ganz herzlich und überreichte an Gerhard Engelsberger eine Umhängetasche, auf der die Nieferner Kirche abgebildet ist, und die noch ein paar weitere „Erinnerungsstücke“ an Niefern enthielt.
Dann musste der Gast an die Kirchentür, um den vielen Menschen persönlich ‚auf Wiedersehn‘ zu sagen, die zu diesem Gottesdienst gekommen waren. Die lange Menschenschlange vor der Ausgangstür machte noch einmal deutlich, mit welcher Herzlichkeit sich Gerhard Engelsberger mit einem notgedrungen immer wieder nur kurzen, aber persönlichen Wort von vielen alten Bekannten und Freunden verabschiedete.

 

 

 

Das war los...

 

 

 

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